Auf einen Blick
| Kriterium | Internes Team | Externer KI-Partner |
|---|---|---|
| Zeit bis zum ersten Ergebnis | Monate, sobald Rekrutierung und Einarbeitung abgeschlossen sind | Rund 4 Wochen für einen Pilot mit Ihren echten Daten |
| Kostenstruktur | Löhne, Rekrutierung, Weiterbildung und Tools, auch zwischen Projekten | Fixe Projektpreise, zum Beispiel ein Pilot ab CHF 4'900, dazu auf Wunsch Care ab CHF 290 pro Monat |
| Wissen über Ihr Unternehmen | Tief, wächst jeden Tag | Muss erarbeitet werden, braucht Ihren Input und Ihre Zeit |
| Erfahrung mit KI-Projekten | Wächst mit jedem eigenen Projekt | Bringt Erfahrung aus vergleichbaren Projekten mit |
| Verfügbarkeit | Ferien, Krankheit und Kündigungen treffen ein kleines Team hart | Vertraglich vereinbart, aber mit anderen Kunden geteilt |
| Langfristige Kontrolle | Volle Kontrolle über Code, Daten und Prioritäten | Hängt von Dokumentation, Zugriffsrechten und einer klaren Übergabe ab |
| Am besten geeignet für | KI als Kern Ihres Produkts oder einen stetigen Strom von Projekten | Einige klar definierte Anwendungsfälle und schnelle, messbare Ergebnisse |
Die Stärken eines internen Teams
Ihre eigenen Leute kennen Ihre Kunden, Ihre Abläufe und Ihre Ausnahmen. Sie sitzen im Büro nebenan, wenn etwas nicht funktioniert, und was sie lernen, bleibt im Unternehmen. Wenn KI Teil dessen ist, was Sie verkaufen, oder wenn Sie bereits eine lange Liste von Projekten vor sich sehen, ist der Aufbau eigener Kompetenz langfristig oft der richtige Entscheid.
Was der interne Aufbau wirklich braucht
- Mindestens eine Person mit Erfahrung in Sprachmodellen, Daten, Integrationen und Sicherheit, was selten ein einziges Profil ist.
- Zeit, um sie zu finden und anzustellen; erfahrene Fachleute sind gefragt und in der Schweiz nicht leicht zu rekrutieren.
- Einen Plan für Ferien oder einen Weggang, denn ein Ein-Personen-Team ist ein einzelner Schwachpunkt.
- Hosting, Monitoring, Zugriffskontrolle und ein Audit-Log, nicht nur die KI selbst.
- Zeit, um mit Modellen und Tools Schritt zu halten, die sich alle paar Monate ändern.
Die Stärken eines externen Partners
Ein Partner kann sofort beginnen und bringt Erfahrung aus ähnlichen Projekten mit, inklusive der Fehler, die anderswo bereits gemacht wurden. Sie bezahlen für ein definiertes Ergebnis statt für eine feste Stelle, und mit Fixpreisen kennen Sie die Kosten vor dem Start. Ein guter Partner sagt Ihnen auch, wenn sich ein Projekt nicht lohnt.
Die Nachteile eines Partners
- Ein Partner muss Ihre Abläufe kennenlernen, und das kostet Ihr Team Zeit.
- Es besteht das Risiko, von einem Anbieter abhängig zu werden, wenn die Arbeit schlecht dokumentiert ist.
- Wissen kann mit dem Partner gehen, wenn niemand intern beteiligt ist.
- Ein Partner arbeitet für mehrere Kunden, Reaktionszeiten müssen deshalb schriftlich vereinbart werden.
Diese Risiken lassen sich verringern. Bestehen Sie auf Dokumentation, Schulung Ihres Teams, Zugang zu Code und Konten sowie einem klaren Übergabeplan. Bei Linxa umfasst das Paket Production die Schulung des Teams und die Dokumentation.
Die Kombination, die für viele KMU funktioniert
In der Praxis fahren viele kleine und mittlere Unternehmen mit einer Mischung am besten. Eine interne verantwortliche Person, die nicht technisch sein muss, kennt die Abläufe, setzt Prioritäten und gibt Ergebnisse frei. Der Partner baut, integriert und betreibt die Lösung. Mit der Zeit kann Ihr Team mehr übernehmen oder den Partner nur noch für den Betrieb behalten.
Unser Fazit
Bauen Sie intern auf, wenn KI zentral für Ihr Geschäft ist, wenn Sie laufend neue Projekte haben und die richtigen Leute anstellen und halten können. Arbeiten Sie mit einem Partner, wenn Sie einige klare Anwendungsfälle haben, Ergebnisse innert Wochen brauchen und keine KI-Fachperson im Team haben. Wenn Sie eigene Kompetenz Schritt für Schritt aufbauen wollen, kombinieren Sie beides: einen Partner für die ersten Projekte und einen klaren Plan für die Wissensübergabe.